Über mich

Über mich

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Hallo, ich bin Alicia! Und es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, dass Du mich auf dieser Website besuchst!

Ich möchte immer in Bewegung sein, liebe Yoga, Sport, insbesondere das Bouldern, sowie lange Spaziergänge in der Natur. Langeweile kenne ich nicht, ich finde immer etwas zu tun. Ich teile gerne mein Lächeln mit anderen Menschen, brauche aber auch meine Zeit für mich. Manchmal überkommen mich Mut-Ausbrüche, und ich bin auf der Suche nach dem Abenteuer. Manchmal liebe ich es aber auch einfach, in meinen Routinen die Stille zu finden. Ich bin hochsensibel und das ist meine Superkraft. Nein, ich bin sicher nicht „normal“, was auch immer das bedeuten soll. Ich bin Alicia, und irgendwie ist es gerade schön, mich selbst endlich langsam kennen und lieben zulernen.

Mich selbst anzunehmen, wie ich bin, ist noch eine ganz neue Erfahrung für mich. Jahrelang habe ich einen Kampf gegen mich selbst geführt. 2015, mit 13 Jahren, lief ich auf direktem Weg ich in die Hände der Magersucht. Nach einem Klinikaufenthalt, der zumindest für eine kurze Zeit mein Gewicht in einen gesunden Bereich brauchte, erlitt ich einen Rückfall. Die Magersucht hatte mich fest im Griff. 2017 stand ich vor der Frage: Möchte ich weiterhin immer weniger werden, bis ich nicht mehr bin? Oder möchte ich leben? 

Ich entschied mich für das Leben! Und ich war mir sicher: „Wenn ich ganz fest an mich glaube, kann ich alles erreichen!“.

Auch wenn der Kampf gegen die Stimme der Anorexie lang und verdammt hart war, schaffte ich es – dank der Unterstützung eines tollen Arztes, einer beeindruckenden Therapeutin und meiner einzigartigen Familie – ambulant die Magersucht zu besiegen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob man diese Krankheit wirklich vollständig hinter sich lassen kann. Aber ich kenne heute meine Gedanken und weiß, mit ihnen umzugehen. Außerdem liebe ich Essen viel zu sehr, als dass ich es noch einmal zum Feind machen wollte. Die Essstörung wird immer ein Teil von mir sein, denn sie hat mich mitunter zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Doch sie bestimmt heute nicht mehr über mein Leben!

Mit der Kampfansage gegen die Anorexie habe ich meinen Instagram Account erstellt. Zu Beginn teilte ich, was ich aß und was mir durch den Kopf ging. Dieser Account diente mir ein Stück weit als Selbsttherapie, indem ich meine Gedanken reflektierte und mich selbst motivierte, mit dem Ziel, wieder zu leben. Er entwickelte sich jedoch zu mehr. Es entstand ein Ort des Austausches. Irgendwann begann ich vegane Rezepte zu teilen, was ich bis heute mit Leidenschaft mache. Dabei entwickelte sich in den vergangenen Jahren die Qualität meiner Bilder ebenso wie ich mich entwickelt habe.

Meine ersten Berührungen mit Meditation hatte ich bereits 2018 mit 16 Jahren. Seit dem habe ich immer wieder mal mehr oder weniger regelmäßig meditiert. Etwas veränderte sich in meinem Erleben und Verhalten. Ich war ruhiger und merkte, dass mir etwas fehlte, wenn ich mal nicht meditierte.

Auf meinem Weg aus der Magersucht verhalfen mir Sport und Yoga dabei, einen Zugang zu meinem Körper zu finden. Nach einer Sportpause wegen des starken Untergewichtes begann ich 2018 auch wieder mit dem Sport. Zudem machte ich ab und an Yoga mit YouTube Videos. Danach war ich jedes Mal begeistert, wie gut mir diese Art der Bewegung tut. Mit dem Corona-Lockdown 2020 nahm ich mir vor, Yoga in meine tägliche Morgenroutine zu implementieren. 

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Insbesondere durch Yoga lernte ich, mich mit – und nicht mehr gegen – meinen Körper zu bewegen. Yoga wurde zu einer Reise zu meinem Selbst. Ich wurde durch meine regelmäßige Praxis nicht nur körperlich stärker, sondern auch in mir. Meine Körperwahrnehmung veränderte sich und zum ersten Mal verspürte ich wirklich tiefe Dankbarkeit für dieses Wunder, das sich „mein Körper“ nennt und mir jeden Atemzug und jede Bewegung ermöglicht. Damit offenbarte sich mir der Traum, nach dem Abitur eine Yogalehrer Ausbildung zu machen. Diese Ausbildung sollte vor allem für mich sein, um mich selbst besser kennenzulernen. Außerdem war es mir aber auch ein Herzensanliegen, das, was ich durch Yoga erfahren habe, mit anderen teilen zu können.

 

Namaste 1

Im Herbst 2021 habe ich meine 200h intensiv Yogalehrer Ausbildung realisiert. Diese drei Wochen, in welchen wir in die Welt des Yogas eintauchten, waren emotional wahnsinnig intensiv und wunderschön zugleich. Diese Zeit mit diesen unglaublich eindrucksvollen Menschen hat mich und mein Leben geprägt. Yoga ist so viel mehr als Turnen auf der Matte! Und mein Herz sehnt sich danach, Yoga noch tiefer zu erfahren und weitere Yogalehrer Ausbildungen zu machen.

Ja, ich stelle gerade die Verbindung zu meinem Herzen wieder her, die ich so lange verloren habe. Aber das weiter auszuführen, würde diese Seite hier sprengen.

Nach meinem momentanen Bundesfreiwilligen Dienst, möchte ich mit dem Wintersemester 2022 in mein Psychologie Studium starten. Mein Herz schlägt für die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist. Und das ist es, was ich später einmal beruflich miteinander verbinden möchte.

Bis dahin freue ich mich, mit Dir gemeinsam diese Reise zu gehen: Eine Reise zu Dir und mir! Danke, dass du ein Teil dieses Abenteuers bist!

Namasté <3

 

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